Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) & Softwarelizenzvertrag

SaaS-Dienstleistungen für Handwerksbetriebe | Schweizer Recht

Version 1.1 | Gültig ab: 24.04.2026 | Stand: Mai 2026

Anbieter: Aaron Rossi | Obere Weid 27 | 4125 Riehen, Schweiz


Präambel

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend «AGB») regeln gemeinsam mit dem integrierten Softwarelizenzvertrag die Nutzung der Software-as-a-Service-Plattform «upclients» (nachfolgend «Software» oder «Dienst»), welche vom Anbieter Aaron Rossi (nachfolgend «Anbieter»), wohnhaft in der Schweiz, als selbstständig erwerbende natürliche Person betrieben wird.

Mit dem Abschluss eines Abonnements oder der Aktivierung eines Nutzerkontos erkennt der Kunde diese AGB vollumfänglich an. Abweichende Bedingungen des Kunden finden keine Anwendung.


§ 1 Geltungsbereich, Begriffsbestimmungen und Anbieter

  1. Diese AGB gelten für sämtliche Vertragsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden in Bezug auf die Nutzung der Software upclients in ihrer zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung.

  2. Das Angebot von upclients richtet sich ausschliesslich an gewerbliche Kunden (B2B), insbesondere an Handwerksbetriebe mit Sitz oder Niederlassung in der Schweiz. Der Kunde bestätigt mit Aktivierung eines kostenpflichtigen Abonnements, die Software ausschliesslich für gewerbliche Zwecke zu nutzen. Privatpersonen sind von der Nutzung ausgeschlossen.

  3. «Anbieter» bezeichnet Aaron Rossi, selbstständig erwerbende natürliche Person, mit Wohnsitz in der Schweiz, ohne Eintrag im Handelsregister.

  4. «Kunde» bezeichnet das Unternehmen oder die natürliche Person, die ein Konto bei upclients registriert und einen Vertrag gemäss diesen AGB abschliesst.

  5. «Software» bezeichnet die webbasierte SaaS-Plattform upclients, einschliesslich aller Funktionen, Updates, Integrationen und Begleitmaterialien.

  6. Entgegenstehende oder abweichende AGB des Kunden werden zurückgewiesen, es sei denn, der Anbieter hat ihrer Geltung ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.


§ 2 Vertragsgegenstand und Leistungsbeschreibung

  1. Gegenstand dieses Vertrages ist die Bereitstellung der Software upclients durch den Anbieter im Wege von Software-as-a-Service (SaaS). Der Kunde erhält das nicht ausschliessliche, nicht übertragbare und zeitlich auf die Vertragsdauer begrenzte Recht, die Software über das Internet zu nutzen.

  2. upclients ist eine Software für Handwerksbetriebe in der Schweiz. Der Funktionsumfang umfasst insbesondere: Kundenverwaltung, Auftragsmanagement, Materialverwaltung, Mitarbeitereinsatzplanung, Dokumentenverwaltung sowie weitere branchenspezifische Funktionen. Der genaue Leistungsumfang richtet sich nach dem gewählten Abonnement und der jeweils aktuellen Funktionsbeschreibung auf der Website des Anbieters.

  3. Der Anbieter stellt die Software über Server von Drittanbietern bereit (u.a. Google Cloud, Softr, DocsAutomator, make.com). Für den Betrieb der Website werden zusätzlich BunnyWay d.o.o. (bunny.net, Slowenien/EU) für Datei-Speicher (Storage) sowie Cloudflare Inc. (USA, Data Privacy Framework) für Web-Sicherheit und Bot-Schutz eingesetzt. Der Anbieter ist nicht Hersteller der zugrundeliegenden Infrastruktur und übernimmt keine Gewähr für die Verfügbarkeit der Dienste dieser Drittanbieter.

  4. Die Software wird laufend weiterentwickelt. Der Anbieter behält sich vor, Funktionen zu ändern, hinzuzufügen oder zu entfernen, sofern dies die Kernfunktionalität des Dienstes nicht wesentlich beeinträchtigt. Updates sind grundsätzlich im Abonnement enthalten.

  5. . Der Kundendienst erfolgt primär über den in die Software integrierten Chat-Support (Intercom). Reaktionszeiten werden nach bestem Bemühen eingehalten; ein verbindliches Service Level Agreement (SLA) ist nicht vereinbart, sofern nichts anderes schriftlich festgelegt wurde.

  6. . Die Software enthält keine integrierte Buchhaltungsfunktion. Der Anbieter übernimmt keine Verantwortung für buchhalterische, steuerliche oder rechtliche Beratung.


§ 3 Vertragsschluss und Lizenzerteilung

  1. . Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde das Registrierungsformular auf der Website vollständig ausgefüllt und die Bestellung durch Klicken des entsprechend bezeichneten Buttons («Kostenpflichtig bestellen» oder ähnlich) abgesendet hat und der Anbieter die Bestellung bestätigt oder den Zugang zur Software aktiviert.

  2. . Mit Vertragsschluss gewährt der Anbieter dem Kunden eine einfache (nicht ausschliessliche), nicht übertragbare, nicht unterlizenzierbare, auf das Gebiet der Schweiz beschränkte Lizenz zur Nutzung der Software upclients ausschliesslich für die eigenen betrieblichen Zwecke des Kunden während der Vertragslaufzeit («Softwarelizenz»).

  3. . Die Lizenz berechtigt den Kunden nicht zur: Vervielfältigung, Weitergabe, Unterlizenzierung oder Weiterveräusserung der Software; Dekompilierung, Disassemblierung oder anderweitigen Analyse des Quellcodes; Entfernung oder Veränderung von Urheberrechts- oder Markenhinweisen; Nutzung der Software zur Entwicklung konkurrierender Produkte.

  4. . Der Kunde stimmt zu, dass Rechnungen und Vertragsunterlagen elektronisch übermittelt werden, insbesondere per E-Mail oder über das Kundenportal.

  5. . Die Präsentation der Software auf der Website stellt kein rechtlich verbindliches Angebot dar.


§ 4 Preise, Zahlungsbedingungen und Abrechnung

  1. . Die aktuellen Preise sind der Preisübersicht auf der Website des Anbieters zu entnehmen. Alle Preise verstehen sich in Schweizer Franken (CHF) inkl. allfälliger Mehrwertsteuer (sofern MWST-pflichtig) bzw. als Nettopreise zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer, falls der Anbieter der MWST-Pflicht unterliegt. Der Anbieter wird den Kunden entsprechend informieren.

  2. . Der Anbieter behält sich das Recht vor, für individuelle Kunden, insbesondere Erstkunden oder Pilotkunden, individuell ausgehandelte Preise zu vereinbaren. Solche Individualvereinbarungen haben Vorrang vor der allgemeinen Preisliste.

  3. . Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe Payments Europe Ltd. (nachfolgend «Stripe»). Der Kunde akzeptiert mit Abschluss eines kostenpflichtigen Abonnements die Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Stripe (verfügbar unter stripe.com). Mit der Eingabe seiner Zahlungsdaten ermächtigt der Kunde den Anbieter resp. Stripe, die fälligen Beträge automatisch einzuziehen.

  4. . Der Anbieter bietet drei Abonnementpläne an. Innerhalb jedes Plans können zusätzliche Einzellizenzen (nachfolgend «Add-on-Lizenzen») erworben werden: (a) Monteurlizenz – ermöglicht einem weiteren Mitarbeiter im Aussendienst die Nutzung der Software gemäss dem gewählten Plan; (b) Bürolizenz – ermöglicht einem weiteren Mitarbeiter im Büro die Nutzung der Software gemäss dem gewählten Plan. Add-on-Lizenzen werden als zusätzliche Positionen im bestehenden Abonnement über Stripe abgerechnet.

  5. . Beim Hinzufügen einer Add-on-Lizenz (Monteurlizenz oder Bürolizenz) wird die Differenz für den laufenden Abrechnungszeitraum sofort in Rechnung gestellt (proration_behavior=always_invoice). Beim Entfernen einer Add-on-Lizenz wird die verbleibende Zeit anteilig als Gutschrift berücksichtigt (proration_behavior=create_prorations). Die Änderungen werden über die Stripe-API (/v1/subscriptions/{stripe_subscription_id}) vorgenommen.

  6. . Bei monatlichem Abonnement wird die Nutzungsgebühr monatlich im Voraus zum jeweiligen Verlängerungsdatum abgebucht. Bei jährlichem Abonnement wird der Jahresbetrag einmalig zu Beginn des Abonnementzeitraums fällig.

  7. . Kommt der Kunde in Zahlungsverzug, ist der Anbieter berechtigt, den Zugang zur Software nach schriftlicher Vorankündigung (E-Mail) mit einer Frist von 7 Kalendertagen zu sperren. Die Zahlungsverpflichtung bleibt davon unberührt.

  8. . Rücklastschriften oder Rückbuchungen von Zahlungen gehen zu Lasten des Kunden. Der Anbieter kann hierfür eine Bearbeitungsgebühr erheben.

  9. . Der Anbieter behält sich vor, Preise bei automatischer Verlängerung eines Abonnements anzupassen. Über geplante Preisanpassungen wird der Kunde mindestens 30 Kalendertage vor Wirksamwerden per E-Mail informiert. Der Kunde kann das Abonnement bis zum Ende der laufenden Periode kündigen. Erfolgt keine Kündigung, gilt das Abonnement zu den geänderten Konditionen als fortgeführt.


§ 5 Vertragslaufzeit, Kündigung und Datenlöschung

  1. . Das Vertragsverhältnis beginnt mit der Aktivierung des Abonnements und läuft je nach gewähltem Tarif monatlich oder jährlich. Es verlängert sich automatisch um den jeweiligen Zeitraum, sofern es nicht fristgerecht gekündigt wird.

  2. . Der Kunde kann das monatliche Abonnement jederzeit zum Ende des laufenden Abrechnungsmonats kündigen. Das jährliche Abonnement kann mit einer Frist von 30 Tagen zum Ende der Jahresfrist gekündigt werden.

  3. . Die Kündigung kann durch den Kunden über die in der Software vorgesehene Funktion, per E-Mail oder schriftlich an die Kontaktadresse des Anbieters erfolgen. Zur eindeutigen Zuordnung soll die hinterlegte E-Mail-Adresse des Accounts verwendet werden.

  4. . Der Anbieter ist berechtigt, das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 30 Kalendertagen ordentlich zu kündigen. Das Recht zur ausserordentlichen fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt beiderseits vorbehalten. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor bei: wesentlichem Verstoss gegen diese AGB, Zahlungsverzug von mehr als 30 Tagen trotz Mahnung, missbräuchlicher Nutzung der Software.

  5. . Der Kunde ist dafür verantwortlich, seine Daten vor Beendigung des Vertragsverhältnisses vollständig zu exportieren. Mit Vertragsende erlischt der Zugang zur Software. Sollte der Kunde nach Kündigung feststellen, dass er Daten nicht exportiert hat, kann er sich innerhalb von 30 Kalendertagen nach Vertragsende per E-Mail an den Anbieter wenden. Der Anbieter stellt die betreffenden Daten in diesem Fall nach Möglichkeit zur Verfügung. Nach Ablauf dieser 30 Tage werden sämtliche Kundendaten unwiderruflich gelöscht, sofern gesetzliche Aufbewahrungspflichten dem nicht entgegenstehen.


§ 6 Pflichten des Anbieters

  1. . Der Anbieter verpflichtet sich, die Software während der Vertragslaufzeit bereitzustellen und den Zugang über eine dem Kunden mitgeteilte URL zu gewährleisten.

  2. . Der Anbieter ist bestrebt, eine hohe Verfügbarkeit der Software zu gewährleisten. Eine Verfügbarkeit von 99% im Monatsmittel wird angestrebt, jedoch nicht garantiert. Wartungsarbeiten, technische Störungen sowie Ausfälle bei Drittanbietern sind von der Verfügbarkeitsberechnung ausgenommen.

  3. . Der Anbieter verpflichtet sich, bekannt gewordene Sicherheitslücken unverzüglich zu beheben und angemessene technische und organisatorische Massnahmen zum Schutz der Kundendaten zu ergreifen.

  4. . Der Anbieter verpflichtet sich, den Kunden bei Preisänderungen, wesentlichen Änderungen der AGB oder der Datenschutzerklärung sowie bei relevanten Änderungen des Leistungsumfangs mindestens 30 Kalendertage im Voraus per E-Mail zu informieren.


§ 7 Pflichten und Obliegenheiten des Kunden

  1. . Der Kunde verpflichtet sich, die vereinbarten Preise fristgerecht zu zahlen und seine Kontakt- und Zahlungsdaten stets aktuell zu halten.

  2. . Der Kunde ist allein verantwortlich für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Rechtmässigkeit der von ihm in die Software eingegebenen Daten.

  3. . Der Kunde verpflichtet sich, Zugangsdaten (Benutzername, Passwort) vertraulich zu behandeln und vor dem Zugriff Dritter zu schützen. Bei Verdacht auf unbefugten Zugriff ist der Anbieter unverzüglich zu informieren.

  4. . Der Kunde ist verpflichtet, die erforderliche Einwilligung der jeweils Betroffenen einzuholen, soweit er im Rahmen der Nutzung der Software personenbezogene Daten Dritter erhebt oder verarbeitet.

  5. . Der Kunde verpflichtet sich, die Software nicht für rechtswidrige Zwecke, zur Verletzung von Rechten Dritter oder in einer Weise zu nutzen, die den Betrieb der Software oder anderer Kunden beeinträchtigt.

  6. . Der Kunde stellt den Anbieter von sämtlichen Ansprüchen Dritter frei, die auf einer rechtswidrigen Nutzung der Software durch den Kunden beruhen oder mit seiner Billigung erfolgen.

  7. . Der Kunde ist selbst für die regelmässige Datensicherung seiner in der Software erfassten Daten verantwortlich. Der Anbieter empfiehlt, regelmässige Exporte durchzuführen.


§ 8 Haftungsbeschränkung

WICHTIGER HINWEIS: Der Anbieter ist eine selbstständig erwerbende natürliche Person ohne haftungsbeschränkende Unternehmensform. Die nachfolgenden Haftungsbeschränkungen sind daher essenziell und wurden nach bestem Bemühen im Rahmen des schweizerischen Rechts ausgestaltet.


  1. . Die Haftung des Anbieters für Schäden jeglicher Art – insbesondere für direkte Schäden, indirekte Schäden, Folgeschäden, entgangenen Gewinn, Datenverlust, Betriebsunterbrechungen oder sonstige Vermögensschäden – ist, soweit gesetzlich zulässig, auf den Betrag begrenzt, den der Kunde in den letzten 3 Monaten vor dem schädigenden Ereignis als Abonnementgebühr an den Anbieter bezahlt hat.

  2. . Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist – soweit gesetzlich zulässig – vollständig ausgeschlossen. Dies gilt insbesondere für: Schäden durch Systemausfälle oder Nichtverfügbarkeit der Software; Schäden durch Fehler, Ungenauigkeiten oder Verluste von Daten; Schäden durch Ausfälle oder Fehlverhalten von Drittanbietern; Schäden durch höhere Gewalt; Schäden durch unberechtigten Zugriff Dritter auf Kundendaten trotz angemessener Sicherheitsmassnahmen; mittelbare Schäden und Folgeschäden.

  3. . Der Anbieter übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität von Informationen, die durch KI-gestützte Funktionen der Software generiert werden. KI-generierte Inhalte sind stets durch den Kunden zu prüfen.

  4. . Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass der Kunde die Software entgegen ihrer Zweckbestimmung oder entgegen diesen AGB verwendet.

  5. . Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei: Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit des Anbieters; Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit; sowie bei zwingend gesetzlicher Haftung.


§ 9 Geistiges Eigentum und Urheberrecht

  1. . Sämtliche Rechte an der Software upclients – einschliesslich, aber nicht beschränkt auf Quellcode, Design, Texte, Grafiken, Datenbanken, Marken und sonstige Inhalte – stehen ausschliesslich dem Anbieter zu oder sind vom Anbieter lizenziert. Diese Rechte werden durch Schweizer und internationale Urheberrechtsgesetze geschützt.

  2. . Dem Kunden werden keine Eigentumsrechte an der Software eingeräumt. Einzig die in § 3 dieser AGB beschriebene Nutzungslizenz wird gewährt.

  3. . Der Kunde räumt dem Anbieter ein nicht ausschliessliches, weltweites, unentgeltliches Recht ein, die vom Kunden in die Software eingegebenen Daten zum Zweck der Bereitstellung des Dienstes zu verarbeiten und zu speichern. Dieses Recht erlischt mit Beendigung des Vertragsverhältnisses und vollständiger Datenlöschung.

  4. . Der Kunde darf Firmenname, Logo oder Marke von upclients ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht für eigene Werbezwecke verwenden.


§ 10 Drittanbieter und externe Dienste

  1. . upclients nutzt für den Betrieb der Software Dienste von Drittanbietern (Unterauftragsverarbeiter). Die jeweils aktuelle Liste der eingesetzten Drittanbieter inkl. Zweck, Serverstandort und Datenschutzgrundlage ist in der Datenschutzerklärung auf der Website abrufbar.

  2. . Die Nutzung der Software durch den Kunden unterliegt zusätzlich den jeweiligen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien dieser Drittanbieter. Der Anbieter haftet nicht für das Verhalten, die Datenschutzpraktiken oder die Verfügbarkeit dieser Drittdienste.

  3. . Alle eingesetzten Drittanbieter verfügen über DSGVO-konforme Auftragsverarbeitungsverträge (AVV/DPA). Einzelheiten sind in der Datenschutzerklärung und dem gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) geregelt, welcher integraler Bestandteil des Vertragsverhältnisses ist.

  4. . Der Anbieter setzt KI-Modelle ein, die auf EU-Servern gehostet sind. Durch diese KI-Modelle verarbeitete Daten werden nicht für das Training externer KI-Modelle verwendet, sofern dies durch die Auftragsverarbeitungsverträge mit den KI-Anbietern entsprechend vereinbart ist.


§ 11 Datenschutz

  1. . Der Schutz personenbezogener Daten ist dem Anbieter ein zentrales Anliegen. Die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten erfolgt ausschliesslich im Rahmen der anwendbaren Datenschutzgesetze, insbesondere des Bundesgesetzes über den Datenschutz (DSG) sowie – soweit anwendbar – der Datenschutz-Grundverordnung der EU (DSGVO).

  2. . Für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Rahmen des Vertragsverhältnisses gilt die gesonderte Datenschutzerklärung von upclients, welche auf der Website des Anbieters abrufbar ist und integraler Bestandteil dieser AGB ist.

  3. . Soweit der Anbieter bei der Bereitstellung der Software personenbezogene Daten des Kunden als Auftragsverarbeiter verarbeitet, gilt der gesonderte Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA), der als separates Dokument abzuschliessen ist.

  4. . Der Kunde ist als Verantwortlicher für die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Anforderungen bei der Nutzung der Software eigenverantwortlich zuständig, insbesondere hinsichtlich der Daten seiner eigenen Kunden und Mitarbeiter.


§ 12 Vertraulichkeit

  1. . Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der jeweils anderen Partei, die ihnen im Rahmen des Vertragsverhältnisses bekannt werden, geheim zu halten und nicht an Dritte weiterzugeben. Als vertraulich gelten insbesondere: Geschäftsdaten, Kundendaten, Preiskonditionen, technische Informationen und sonstige als vertraulich gekennzeichnete oder erkennbare Informationen.

  2. . Ausgenommen von der Vertraulichkeitsverpflichtung sind Informationen, die öffentlich bekannt sind oder werden, ohne dass eine Partei dies zu vertreten hat; die der empfangenden Partei bereits vor Offenlegung bekannt waren; oder die aufgrund gesetzlicher Pflichten offenzulegen sind.

  3. . Die Vertraulichkeitsverpflichtung gilt über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus, solange die Informationen vertraulich bleiben.


§ 13 Änderung der AGB

  1. . Der Anbieter behält sich vor, diese AGB jederzeit zu ändern. Änderungen werden durch Veröffentlichung der aktualisierten Fassung auf der Website des Anbieters bekannt gemacht. Das Datum der letzten Änderung ist jeweils im Dokument ersichtlich. Mit der weiteren Nutzung der Software nach Inkrafttreten der Änderungen gilt die neue Fassung als akzeptiert.

  2. . Der Kunde hat das Recht, den Änderungen innerhalb von 14 Kalendertagen zu widersprechen. Widerspricht der Kunde, ist der Anbieter berechtigt, das Vertragsverhältnis zum Ende der laufenden Abonnementperiode ordentlich zu kündigen. Erfolgt kein Widerspruch, gelten die Änderungen als akzeptiert.

  3. . Bei der Verlängerung eines Abonnements gelten jeweils die zum Verlängerungszeitpunkt aktuellen AGB.


§ 14 Gerichtsstand, anwendbares Recht und Streitbeilegung

  1. . Diese AGB sowie alle sich daraus ergebenden oder damit zusammenhängenden Rechtsbeziehungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden unterliegen ausschliesslich dem materiellen Recht der Schweizerischen Eidgenossenschaft, unter Ausschluss des Kollisionsrechts und des Übereinkommens der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf (CISG).

  2. . Ausschliesslicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit diesen AGB und dem Vertragsverhältnis ist – soweit gesetzlich zulässig – der Wohnsitz des Anbieters in der Schweiz.

  3. . Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Da sich das Angebot ausschliesslich an gewerbliche Kunden (B2B) richtet, findet das Verbraucherschutzrecht keine Anwendung.


§ 15 Schlussbestimmungen

  1. . Vertragssprache ist Deutsch. Im Falle von Widersprüchen zwischen verschiedenen Sprachversionen ist die deutsche Fassung massgeblich.

  2. . Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam oder undurchführbar sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt diejenige rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.

  3. . Mündliche Nebenabreden bestehen nicht. Änderungen dieser AGB erfolgen durch Veröffentlichung der aktualisierten Fassung auf der Website des Anbieters.

  4. . Der Anbieter ist berechtigt, die Rechte und Pflichten aus diesem Vertragsverhältnis auf einen Rechtsnachfolger zu übertragen. Der Kunde wird über eine solche Übertragung informiert und hat das Recht, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Bekanntgabe ausserordentlich zu kündigen.

  5. . Diese AGB ersetzen alle früheren mündlichen oder schriftlichen Vereinbarungen zwischen den Parteien bezüglich der Nutzung der Software upclients.



 

Informationen zur aktuellen Fassung





Zuletzt aktualisiert am: 24.04.2026:

Zuletzt aktualisiert am: 24.04.2026: